Vor Kurzem sprach unser Kollege Philipp Fleischmann mit Benjamin Fischer, Wirtschaftsredakteur bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, darüber, wie Führungskräfte durch Krisenzeiten navigieren.
Das Interview beleuchtet, wie anspruchsvoller Führung geworden ist, seit Unternehmen verstärkt auf dezentrale Strukturen und mobiles Arbeiten setzen. Philipp Fleischmann betonte die wachsende Bedeutung klarer Kommunikation, einer sichtbaren Präsenz über digitale Kanäle hinweg und eines ehrlichen Umgangs mit Unsicherheit. In einem unvorhersehbaren Umfeld kann das Eingeständnis, dass sich nicht jede Entwicklung im Voraus absehen lässt, möglicherweise mehr Vertrauen schaffen als der Versuch, eine trügerische Sicherheit zu vermitteln.
Das Gespräch thematisierte außerdem die Situation von Führungskräften, die sich unerwartet auf der Suche nach einer neuen Position wiederfanden, nachdem Unternehmen Kosten gesenkt und ihre Organisationen umstrukturiert hatten. Fleischmann empfahl, einen solchen Übergang als Gelegenheit zu begreifen, die eigenen beruflichen Prioritäten neu zu bewerten, Klarheit über die angestrebte Position zu gewinnen und zu bestimmen, welche Erfahrungen und Stärken dafür besonders relevant sind.
Darüber hinaus hob er die Bedeutung persönlicher Netzwerke, glaubwürdiger Referenzen und eines sorgfältig gepflegten beruflichen Profils hervor. Digitale Plattformen wie LinkedIn haben bei der Besetzung von Führungspositionen zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere für Führungskräfte, die ihre Sichtbarkeit bei Executive-Search-Beratungen und potenziellen Arbeitgebern erhöhen möchten.




